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Wissenschaftsbarometer 2018 veröffentlicht

Mit der repräsentativen Umfrage wurde zum fünften Mal die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gegenüber Wissenschaft und Forschung erhoben.

Trotz vielfach beklagter Elitenfeindlichkeit: Das Vertrauen der Menschen in Wissenschaft und Forschung bleibt laut Wissenschaftsbarometer 2018 im Vergleich zum Vorjahr stabil. Die Zahl derjenigen, die angeben, dass sie in Wissenschaft und Forschung vertrauen, liegt bei 54 Prozent.

Das Interesse an Themen aus der Forschung ist ungebrochen: Gut die Hälfte der Befragten bekundet laut der jüngsten Umfrage Interesse an Wissenschaft und Forschung, womit diese besser abschneiden als beispielsweise Politik und Sport.

Zudem zeigt das Wissenschaftsbarometer 2018 ein breites Interesse der Bevölkerung an Themen aus der Forschung, während der Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft als zu groß betrachtet wird. 

Die Mehrheit der Deutschen vertraut nicht nur in Forschung, sondern zeigt auch ein sehr differenziertes Verständnis für Forschungsprozesse und die Vorläufigkeit wissenschaftlicher Ergebnisse. Fast zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger teilen die Auffassung, dass Kontroversen zwischen Wissenschaftlern hilfreich sind, damit sich die richtigen Ergebnisse durchsetzen. 

Für drei Viertel der Menschen gehört das Denken an das Gemeinwohl zu den Eigenschaften, die ein guter Wissenschaftler oder eine gute Wissenschaftlerin mitbringen muss. Allerdings sind nur 40 Prozent der Befragten der Auffassung, dass Wissenschaftler tatsächlich zum Wohl der Gesellschaft forschen, 46 Prozent sind unentschlossen.

Der bedeutendste Grund, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu misstrauen, ist nach Einschätzung der Befragten die Abhängigkeit von Geldgebern. Außerdem empfinden 69 Prozent (2017: 61 Prozent) den Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft als zu groß. Für vier von fünf Deutschen gehört es zu den Eigenschaften einer guten Wissenschaftlerin oder eines guten Wissenschaftlers, sich nicht von Interessen Dritter leiten zu lassen.

Weitere Informationen, sowie die Studie zum Download, finden Sie hier